Ueber die SI Midday Tech Fair

Ort: Foyer Auditorium Maximum der ETH Zürich
Datum: 27. September 2018
Zeit: 10:00 –  18:30

Teilnehmer:

OXOCARD
vertreten durch Thomas Garaio, Oxocard
ICT Scouts & Campus
vertreten durch Dominik Strobel, Projektleiter Marketing & Kommunikation
Informatik-Olympiade (SOI)
vertreten durch Herren Johannes Kapfhammer, Präsident SOI und Timon Stampfli, Training SOI
World Robot Olympiad
vertreten durch Jan Koch, Geschäftsführer WRO und Kollege
Wissenschafts-Olympiade

vertreten durch Frau Nicole Schäfer, Koordinatorin Olympiaden

Die Midday Tech Fair ist ein Pilotprojekt innerhalb des diesjährigen Swiss Digital Summit der SI. Ihr Ziel ist es, Interessensgruppen miteinander in Kontakt zu bringen. Deren Wissen und Kompetenzen verdienen eine Netzwerkveranstaltung, bei welcher sich die verschiedenen Parteien treffen und kennen lernen, um sich in Zukunft auf einer kollaborativen und produktiven Ebene verbinden zu können. Die Messe besteht aus einer Reihe von Ständen, an welchen Vertreter diverser Fachgruppen der SI oder verwandter Organisationen den Besucher empfangen und eine Einführung in aktuelle Initiativen und Projekte im IT Bereich vermitteln, in denen wir uns (als SI) heute oder morgen zu engagieren gedenken. Alle sind eingeladen, sich dem informellen Austausch mit den Ausstellern anzuschließen. Auf Wunsch wird ein Mittagessen zu Selbstkosten angeboten.

Neben den Ständen der SI Fachgruppen hat die Midday Tech Fair u. a. eine Reihe von Organisationen aus Bildungs- und Informatikspezialisten eingeladen, die sich mit der Förderung und Entwicklung von Talenten bei Kindern und jungen Erwachsenen beschäftigen. Für diejenigen, die sich für die Ursprünge der Informationswissenschaft interessieren, zeigt die Midday Tech Fair eine Ausstellung zum Ishango Knochen, welche die Geheimnisse der Ursprünge der digitalen Codierung aufdeckt und eine faszinierende Interpretation zur Entschlüsselung der Knochenmarkierungen bietet.

#Midday Tech Fair-SI

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About the SI Midday Tech Fair

Place: Foyer to the Auditorium Maximum,  ETH Zürich
Date: 27. September 2018
Time: 10:00 –  18:30

#MittagsMesse-SI

The SI Midday Tech Fair is a on day fair and is a pilot project within SI’s Swiss Digital Summit Event. The goal of the fair is to integrate special interest groups and IT professionals who are dedicated to fields of information technology ranging from design and implementation to research and education. The strategy behind the event follows up on an interest in providing an informal structure that functions as a networking event where the exchange of knowledge and the sharing of interests is in the foreground. Connecting in future contexts on a collaborative and productive level are the results of the fair. Structurally, the MittagsMesse consists of a series of exhibition booths where participants are able to set up a display to welcome visitors and offer an introduction and information on some of the many important IT areas of today. For those interested, an informal lunch is offered at cost and everyone is invited to join the informal exchange with the exhibitors.

In addition to the stands form SI Special Interests Groups, this years Midday Tech Fair has invited a number of organizations consisting of educational and computer science professionals, who are dedicated to systematic approaches to providing ways to support and develop talent in children and young adults who have aptitude for computer science. For those who have a general interest in the origins of information science, the Midday Tech Fair will feature an exhibition focusing on the Ishango Bone by Peter Grenacher, exposing its secrets of the origins of digital code and offering a fascinating decryption of the markings on the bone

 

Teilnehmer / Participants

OXOCARD
vertreten durch Thomas Garaio, Oxocard

OXOCARD

Die Oxocard ist ein in der Schweiz entwickelter programmierbarer Computer, der in einer Kartonbox verpackt ist (Bezugsquelle: www.oxocard.ch). Er besteht aus einer ca. 10 x 10 cm grossen Platine mit einem ESP32 Microcontroller, Flash Speicher, ColorLEDs (Neopixels), mit welchen du einfache Bilder und Nachrichten anzeigen kannst, 6 Buttons und einer USB-Schnittstelle. Die Oxocard ist auch in der Lage, mit dem Beschleunigungssensor ihre Neigung und Bewegungen (z.B. Schütteln) zu erkennen und kann über WLAN mit anderen Geräten kommunizieren. Am integrierten Audioanschluss kannst du einen Kopfhörer oder Lautsprecher anschliesst, um Töne, Tonfolgen und kurze Melodien abzuspielen. Weitere Aktoren und Sensoren. kannst du über die Pins anschliessen. Dies bedingt aber etwas Lötarbeit.

https://www.oxocard.ch/editor.html
info@oxocard.ch

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ICT Scouts & Campus
vertreten durch Dominik Strobel, Projektleiter Marketing & Kommunikation

ICT Scouts

Wir finden mit flächendeckenden Workshops Informatik Talente direkt an den Volksschulen durch ICT Scouts und fördern diese kontinuierlich und individuell im ICT Campus, Der ICT Campus ist ein mittlerweile 600qm grosse Zwischennutzung im alten Möbel Hubacher Gebäude in Muttenz. Hier treffen sich momentan jeden zweiten Samstag alle gescouteten ICT Talente, um an den verschiedensten Projekten zu arbeiten, von Roboter bauen, über eigene Games entwickeln, Platinen löten, Websites erstellen und vielen anderen kreativen Ideen. Ziel und Zweck des dreijährigen schulbegleitenden Campus ist es, den Jugendlichen die Bandbreite der beruflichen Möglichkeiten aufzuzeigen, Interessen individuell zu fördern und sie auf die Anforderungen der verschiedenen Berufsbilder realitätsnah einzustimmen und vorzubereiten. Daneben bietet der Campus auch die Möglichkeit für Firmen und höhere Schulen, ihre zukünftigen Lernende und Studenten kennen zu lernen. Der ICT Campus bietet aber nicht nur unseren Talenten und ihren Projekten ein Zuhause, sondern auch diversen anderen Angeboten von ICT Scouts/Campus

Information:
https://ict-scouts.ch/campus
scouting@ict-scouts.ch

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Informatik-Olympiade (SOI)
vertreten durch Herren Johannes Kapfhammer, Präsident SOI und Timon Stampfli, Training SOI

SIO Main Image

Die Schweizer Informatikolympiade oder SOI ist ein schweizweiter Programmierwettbewerb für Jugendliche unter 20 Jahren. Es ist zugleich der Verein, welcher für die Durchführung dieser Olympiade zuständig ist. Der Wettbewerb existiert seit 1992, und ermöglicht Jugendlichen eine Teilnahme an der Internationalen Informatik-Olympiade (International Olympiad in Informatics). Der Organisationsverein ist Mitglied des Verbands Schweizer Wissenschafts-Olympiaden. Jedes Jahr gibt es einen praktischen Teil und einen theoretischen Teil. Beim praktischen Teil muss der Teilnehmer eine Liste von Problemen durch Programmieren lösen. Hierbei ist in der ersten Runde jede Programmiersprache erlaubt. Ab der zweiten Runde sind es nur noch C++ und Python. Mögliche Aufgaben sind zum Beispiel das Finden der Ausgänge in einem Labyrinth.

Information:
https://www.soi.ch

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World Robot Olympiad
vertreten durch Jan Koch, Geschäftsführer WRO und Kollege

WRO

Die WRO ist ein weltweiter Wettbewerb für technikbegeisterte Jugendliche. Dieser Wettbewerb kombiniert sportlichen Nervenkitzel mit einer schulischen Herausforderung! Jugendliche designen und bauen einen LEGO MINDSTORMS Roboter, programmieren ihn und starten mit ihm in einem spannenden Wettkampf gegen andere Teams. Am Wettbewerb müssen diese Aufgaben gelöst werden, ohne dass dabei im Voraus gebaute Teile oder Anleitungen benutzt werden. Dazu stehen dem Team 150 Minuten zur Verfügung. Ausserdem müssen die Teams auf eine erst am Wettbewerbstag veröffentlichte Überraschungsaufgabe reagieren. Weltweit nehmen über 22’000 Teams an der WRO in über 60 Ländern teil und haben so die Möglichkeit, ihre Problemlösungsfähigkeiten und ihr Technikverständnis mit Hilfe dieses herausfordernden Roboterwettbewerbs zu verbessern – und das alles mit einer Menge Spass!

Information
http://worldrobotolympiad.ch

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Wissenschafts-Olympiade

vertreten durch Frau Nicole Schäfer, Koordinatorin Olympiaden

Wissenschafts-Olympiaden sind nationale und internationale Wettbewerbe in verschiedenen Disziplinen für Schülerinnen und Schüler unter 20, die noch an keiner Universität eingeschrieben sind. In der Schweiz gibt es folgende Olympiaden: Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Philosopie, Physik und Robotik. Diese werden unabhängig voneinander organisiert, gehören aber alle zum Verband Wissenschafts-Olympiade. Die Organisation aller Olympiaden basiert hauptsächlich auf Freiwilligenarbeit. Insgesamt nehmen jedes Jahr ungefähr 2000 enthusiastische Schülerinnen und Schüler an der ersten Runde einer Olympiade teil. Diese vertiefen an verschiedenen Treffen und Prüfungen ihr Wissen und lernen Gleichgesinnte aus der ganzen Schweiz kennen. In jedem Gebiet qualifizieren sich zwei bis sechs SchülerInnen für die Teilnahme an der internationalen Olympiade ihrer Disziplin. Diese finden jedes Jahr in einem anderen Land statt und sind einmalige Erlebnisse für die Teilnehmenden. Die Schweiz organisierte die Internationale Biologie-Olympiade 2013 sowie die Internationale Physik-Olympiade 2016. Ausserdem nehmen Schweizer Delegationen an weiteren internationalen Wettbewerben wie der EGMO (European Girls’ Mathematical Olympiad) oder der CEOI (Central European Olympiad in Informatics) teil. Für 2023 ist die internationale Chemie-Olympiade in Zürich geplant. Viele Freiwillige haben an einer oder mehreren Olympiaden mitgemacht und davon sind einige jetzt als OrganisatorInnen tätig.

Information:
https://science.olympiad.ch

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3L Informatik
vertreten durch Stephan Schmid, Projektmanagement

3L

Wir sind überzeugt sind, dass es möglich ist, die Schweiz als Technologiestandort in Bezug auf ihre IT-Fachkompetenz, ihr Wissen und ihr Verhalten im weltweiten Markt führend zu machen.Unsere Idee ist es, wichtige Ziele mit der Etablierung eines Zertifikates zu unterstützen. Dieses Zertifikat soll für alle ausgebildeten Informatiker, die mindestens drei Jahre Berufserfahrung haben, über ein transparentes Verfahren erreichbar sein. Dadurch ergeben sich wichtige Vorteile für den Technologiestandort Schweiz und die darin Beteiligten.Um das Zertifikat erhalten zu können wird jeder Kandidat in zwei Phasen getestet. Grundlage ist der CV des Kandidaten, der nach festgelegten Regeln im Rahmen eines Punktesystems ausgewertet wird. Dabei verfallen erworbene Punkte über die Zeit hinweg und können durch neue Erfahrungen ausgeglichen werden. Um das Wissens und den Fähigkeitsstand eines Informatikers, unabhängig davon wie diese Fähigkeiten erworben wurden, beurteilen zu können, findet im Rahmen der Erstzertifizierung ein Multiple-Choice-Test statt, der aktuelles Wissen und Kenntnisse prüft. Diese, von den grössten Informatikverbänden der Schweiz getragene Initiative, soll kostendeckend aber nicht primär gewinnorientiert arbeiten und alle Interessengruppen einbinden – dazu gehören Bildungsanbieter, Informatiker und Arbeitgeber. Durch die Unabhängigkeit der eingesetzten Zulassungs- und Prüfungsgremien garantieren wir einen qualitativ hochwertigen Zertifizierungsprozess. Dabei werden die Entscheidungsgremien mit erfahrenen und hochqualifizierten Persönlichkeiten der Schweizer Informatik und Wirtschaft besetzt.

Information:
https://www.3l-informatik.ch

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A2 Swiss Industry Controller
Vertreter: Dr. Josef Sedlacek,  Firme Radier

A2 Industry Controller

Die Logo A2 ist die neuste Entwicklung von der Firme Radier. Der  Steuerung der A2 wurde zum Teil in einer KTI Zusammenarbeit mit der ETH Zürich entwickelt. Der Regler ist eine optimierte Kombination des Betriebssystems, der Hardware und der Applikation, welche die Anforderung der verschiedensten Anwendungen erfüllen kann. Dieser Ansatz ist neu und ermöglicht eine grosse Modularität des Systems. Diese Kombination erlaubt eine hohe Flexibilität ohne Abstriche in der Betriebssicherheit und Qualität. Damit kann der Regler mit überschaubarem Aufwand für bestimmte Funktionen und Aufgaben modifiziert werden.

Der Regler enthält eine galvanische Trennung um Schäden durch Stromschwankungen zu vermeiden, sowie verschiedene Schnittstellen wie zum Beispiel eine USB und Ethernet Verbindung, Anschlüsse für Tastatur, Maus und externen (Touch-)Bildschirm, sowie diverse Schnittstellen für die Industrie. Das Herzstück des Logo A2 ist ein FPGA Chip (Field Programmable Gate Array) mit den integrierten A2CPU Prozessoren, die eigenständig von uns entwickelt wurden. Die Eigenschaft des Chips zeichnen sich daher durch eine hohe Flexibilität aus und er eignet sind gut, um parallele Aufgaben auszuführen.

Das benutzte Betriebssystem A2 verwendet Aktive Objekte in der Programmiersprache Oberon, die an der ETH Zürich entwickelt wurde. Es ist besonders für Echtzeitaufgaben geeignet und die Multicore-Fähigkeit ist bereits von Grund auf eingebaut. Oberon ist eine stark strukturierte Programmiersprache, was die Übersicht erleichtert und dadurch weniger personellen Aufwand für den Unterhalt benötigt.

Die oben erwähnten Eigenschaften machen die Logo A2 zum idealen Regler für die Industrie.

Information:
www.radiar.ch